Nur für kurze Zeit

Endlich hat es geklappt. Ich habe auf Facebook eine eigene Autorenseite. Zur Feier des Tages, gibt es mein E-Book #Lucy&Mirko zum Specialpreis von 0,99 Cent auf Amazon. Weil ich mich so freue und als kleines Dankeschön, das ihr mir auf meine Seite folgt. Aber nur für kurze Zeit. Also schlagt zu. Kauft dieses einzigartige Buch, in dem Emotionen ganz groß geschrieben wird.
 
Lasst es euch nicht entgehen.

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Achtung, lasst es euch nicht entgehen!

Ultimative LiveLesung vor der offiziellen Veröffentlichung des Fantasyromans #SpurenimStaub . Hier habt ihr die Möglichkeit sämtliche Fragen zu stellen, welche euch auf dem Herzen liegen. Eine Lesung so anders wie das Buch!

Termin: 04.08.2017 um 19.30 Uhr
Wo: auf meiner Autorenseite im Facebook (Claudia Gogolin - Autorin)

TaaDaaa, hier kommt eine super Neuigkeit

Demnächst kommt mein neuer Fantasy Roman "Spuren im Staub" auf den Markt. Doch dies ist noch nicht alles. Denn bald dürfen sich nicht nur Fantasyfreunde freuen, sondern auch die kleinen Bücherratten unter uns. Unter dem Pseudonym, Tida Pusteblume, werde ich im Herbst ein bunt schillerndes Kinderbuch veröffentlichen. Seid gespannt auf die Abenteuer von Lana Minzeblatt,  die kleine Elfe aus dem Kräutergarten.

Ich freue mich auf Euch.

Eure Claudia

Happy Valentin

Moin moin alle zusammen. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Lange habe ich überlegt was es neues gibt. Natürlich gibt es die üblichen Verrücktheiten meinerseits, aber etwas wirklich neues wollte ich euch doch präsentieren. So kam ich zu dem Entschluss euch über meine Vorlieben für Einhörner zu informieren ;). Natürlich habe ich noch keines höchstpersönlich gesehen, aber so etwas ähnliches. Und nun ratet mal was das war?

Es war ein Nashorn. Also wenn man es einmal genau nimmt, dann sind die Nashörner doch wie Einhörner. Nur viel fetter.

Doch nun Spaß beiseite. Um diesem Bericht noch einen winzigen Hauch von Ernsthaftigkeit zu verleihen, informiere ich euch hiermit, dass ich am 28.01.17 an einem Autorenseminar vom Richter Verlag in München teilnehmen werde. Ich bin wirklich schon sehr gespannt, was mich dort erwartet.

Ihr dürft übrigens auch gespannt sein. Mein neuer Fantasyroman bewegt sich in Richtung des Endstadiums. Ich freue mich schon so und werde von Woche zu Woche hippeliger. Wenn ihr mehr über mich und meine Projekte erfahren wollt, dann könnt ihr mich gerne auf Facebook und/oder auf meiner Autorenseite bei Amazon besuchen. Ich würde mich über einen regen Austausch freuen.

 

Bis bald

 

Claudia

Lange ist es her, dass ich hier einen Beitrag hinterlassen habe. Ihr müsst es einfach entschuldigen und mir nicht krumm nehmen.

Heute möchte ich gerne über einen für mich besonderen Austausch schreiben. 

Es geht um einen Autor. Sein Name lautet Oliver Peetz und er schreibt in einem ganz anderen Genre als ich. Er schreibt nämlich Psycho Thriller. Doch dies ist es gar nicht, was für mich so Besonders war. Das Besondere war nur eine winzig kleine Antwort. Eine Antwort, welche mich zum Nachdenken angeregt hat und eine Antwort, welche mir über alle Maßen imponiert. 

Es begann damit, dass ich Oliver nach einer signierten Ausgabe seines Buches fragte. Schließlich hörte man so Allerhand auf Facebook darüber und mir gefielen seine Beiträge vom Schreibstil her, schon eine ganze Weile. 

Gerne möchte ich hier den Austausch zitieren, als ich ihn um eines seiner Werke bat und schließlich bezahlen wollte.

 

Oliver: Geld? Ich möchte kein Geld.

Ich: Aber warum nicht?

Oliver: Mir geht es nicht ums Geld. Mir geht es um Anerkennung...

 

Versteht ihr was ich meine? Er hat Recht. Ein Buch ist etwas ganz persönliches und es sollte nicht nur ums Geld gehen und verramschen für 0,99 Euro wie es manche Autoren machen, dass geht in meinen Augen gar nicht. In einem Buch steckt soviel Zeit und Energie, soviel Liebe und Gefühl, dass man es mit Geld sowieso nicht aufwerten kann. Vom Schreiben wird man wenn überhaupt in den seltensten Fällen reich. Eigentlich geht es doch darum, um andere Menschen glücklich zu machen. Ihre Augen zum Strahlen zu bringen oder ihnen unvergessliche Momente zu schenken. Das ist es doch vorauf es wirklich ankommt. 

Nachdem ich mein Buch veröffentlich hatte, jagte ich immer mehr dem Verkauf hinterher. Ich verlor mein eigentliches Ziel komplett aus den Augen. Nämlich das, dass ich mir meinen Lebenstraum mit der Veröffentlichung erfüllt hatte und eigentlich schon längst am Ziel war. Ich wurde ungeduldig und frustriert. Regelrecht enttäuscht, als sich der gewünschte Verkaufserfolg nicht einstellte. Dank Oliver, wurden mir wieder die Augen geöffnet. Ich hatte doch schon längst erreicht was ich wollte. Ich lebte schon längst meinen Traum.

Und ja, mein Buch ist anders. Inzwischen weiß ich, dass sich nicht die Leser mein Buch aussuchen, sondern mein Buch sich seine Leser sucht. Es ist einfach nicht für jeden bestimmt. Denn es ist ein ganz persönliches Buch und sicher mehr wert wie nur 0,99 Cent. Denn es ist mein Leben.

Ich danke von ganzem Herzen Oliver Peetz, welcher mich unbewusst wieder auf den richtigen Weg geführt hat. 

 

Liebe Grüße

Eure Claudia 

 

 

 

 

Hallo, 

 

schön dass ihr wieder vorbeischaut. Ich habe einen wunderschönen Spruch in Google gefunden und fand ihn mehr als passend. Deshalb habe ich ihn hier reingesetzt. Ich hoffe nur ich verstosse hiermit nicht gegen irgendwelche Gesetze :)

Jedenfalls kam mir da mal wieder eine Idee und ich benötige eure Hilfe. Ja genau, ihr lest richtig. Ich frage euch und es wäre schön, wenn der ein oder andere einen Kommentar diesbezüglich hinterlassen würde. 

Und zwar bin ich an der Planung meiner ersten eigenen Lesung. Natürlich möchte ich dass diese etwas ganz Besonderes wird. Das ihr euch wohlfühlt und sagt, "Wow war das schön. Wir kommen wieder." Deshalb meine Frage. Wie stellt ihr euch eine Lesung vor? Was wünscht ihr euch? Welche Erfahrungen habt ihr schon mit Lesungen gemacht? 

Es ist mir sehr wichtig eure Meinung zu erfahren. Denn auch ich möchte euch einen Moment schenken, der euch den Atem rauben wird. Drum zögert nicht und hinterlasst ein Feedback.

Bis zum nächsten Mal eure

Claudi

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Entschuldigung, ich habe da mal eine frage

Gestern war ich mal wieder in einer Buchhandlung. Ich liebe Buchhandlungen und dies meine ich wirklich so. Die unzähligen bedruckten Seiten, das Raunen und Rascheln. Von überall scheint es zu wispern, lies mich, nimm mich. Schließlich stand ich etwas verloren vor meinem Lieblingsregal mit den Fantasyromanen. Unzählige, geheimnisvolle Bände blickten mich auffordernd und lockend an. Da kam mir die Frage, wer entscheidet überhaupt welches Buch sichtbar dargestellt wird und welches nicht? Was sind die Kriterien? Ist es die Tatsache das es ein renommierter Verlag ist? Der bekannte Autorenname? Oder ein sehr hohes Werbebudget? Wer entscheidet ob ein Buch als Bestseller ausgeschrieben wird? Ist es Geld im Hintergrund?

Also meine persönliche Meinung ist ja, dass viele angepriesene Bestsellerromane überbewertet werden. Da gibt es unzählige No-Name-Autoren, welche eine tiefere, und in meinen Augen, bessere Story liefern. Doch diese werden nicht gesehen. Sie haben kaum eine Chance entdeckt zu werden, weil man ihnen kaum eine Möglichkeit einräumt, gesehen und gelesen zu werden. So frage ich noch einmal. Was macht ein Buch zum Bestseller? Was macht es sichtbar in der Auslage eines Ladens? Vielleicht habt ihr ja Lust, mit mir der Frage auf den Grund zu gehen. Ich würde mich über einen regen Austausch mit euch freuen. Ich jedenfalls würde mir wünschen, dass unsere Buchläden eine eigens für Newcomer- Autoren eigene Ecke einrichten würden, damit man auch die Möglichkeit erhält, die unzähligen, unsichtbaren Perlen und Schätze unter ihnen zu entdecken.  

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So da bin ich wieder. Und ich habe beschlossen die neusten Posts direkt an den Anfang der Seite zu stellen. Ist glaub ich besser, bevor ihr euch hier nen Wolf scrollt. 

Heute habe ich mir die Frage gestellt, was ist das A und O für´s Schreiben? Die Antwort war natürlich eindeutig. Man muss sich wohl fühlen. Sonst geht ja mal gar nichts. Für mich bedeutet die absolute Wohlfühligkeit frisch gebackener Rhabarberkuchen mit Baiserhaube und knusprigen Zimtstreuseln. Mmmmh lecker, zum Reinlegen. Dazu noch ein dampfender Latte und schon kann es losgehen. Also flitzte ich prompt los und quatschte meiner liebsten Nachbarin einige Rhabarberstangen ab. Das Rezept kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier kommen auch schon die Zutaten für ein Blech super leckeren Rhabarberkuchens.

 

Ihr braucht für den Teig:

 

300 g   Weizenmehl gesiebt

200 g   zimmerwarme Butter

100 g   Zucker

1           Ei

1 Prise Salz

2 EL      Wasser

 

alle Zutaten zu einem Mürbeteig kneten und ab in den Kühlschrank

 

Belag für den Kuchen:

 

800 g     Rhabarber                                    schälen und klein in den Topf geben

1 Pack   Vanillezucker                                restliche Zutaten dazu tun und alles ca. 10 min köcheln

1 Tl         Zimt                                               dann das Puddingpulver dazu geben und unter rühren eindicken.

50 g        Zucker                                           Die Masse auf den ausgelegten Boden verteilen.

bisl         O-Saft

1 Pack    Vanillepudding

 

Baisermasse:

 

8             Eiweiß                                            steif schlagen und den Zucker dazu geben. Das Eiweiß sollte wirklich fest sein und stehen bleiben.

230 g      Zucker                                           Danach die Baisermasse auf den Rhabarber verteilen, so dass es zwei Schichten sind.

 

Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Ist dies geschehen, den Kuchen für 20 min auf der mittleren Schiene backen. In der Zwischenzeit die Streusel zubereiten.

 

Streusel:

 

200 g       Weizenmehl

150 g       zimmerwarme Butter

150 g       Zucker

beliebig  Zimt  

 

Nach 20 min Backzeit die gekneteten Zimtstreusel über den Rhabarberkuchen verteilen und weitere 30 min backen.

 

Voila, und fertig ist mein absoluter Lieblingsrhabarberkuchen. Hoffe er schmeckt euch.                  

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Elisa (Freitag, 13 Mai 2016 13:49)

    Habe das Rezept gleich ausprobiert. Es hat mich einfach angelacht und ich muss sagen: einfach nur lecker! Es kommt jetzt zu meiner Lieblingsrezeptesammlung.

  • #2

    Kurt (Samstag, 14 Mai 2016 16:44)

    Ich durfte probieren...


So, da bin ich

Wahrscheinlich interessiert das hier jetzt nicht sonderlich. Kann ich verstehen, würde mich auch nicht interessieren. Aber nachdem ein guter Bekannter mir schon seit Wochen in den Ohren liegt, dass das Frau braucht, habe ich mich nun doch für einen Blog entschieden.

Die erste Frage meinerseits lautete natürlich: Was soll man denn bitteschön laufend bloggen? Es gibt doch schon Millionen solcher Seiten und meine Esskultur muss ich nun wirklich nicht auch noch ins Netz stellen.

Vielleicht sollte ich deshalb einfach mal mit meiner Vorstellung anfangen?

Tja, da müsst ihr jetzt durch. Ob ihr wollt oder nicht ;).

Also, mein Name lautet Claudia. Das müsst ihr euch mal reinziehen. CLAUDIA. Wie konnten mir dass meine Eltern nur antun? Es ist ja bekannt, dass der Name prägend ist. Und deshalb frage ich noch einmal. Warum nur CLAUDIA? Ich weiß ja nicht, ob ihr euch schon einmal mit der Namensgebung auseinandergesetzt habt. Aber wer nennt sein Kind schon "die Hinkende"? Ich bin wahrhaft entsetzt.

Nun ist mir auch endlich bewusst, warum ich sofort in jungen Jahren vom Rheuma heimgesucht wurde. Also bitte liebe werdende Eltern, setzt euch genau mit der Bedeutung des zukünftigen Namens eures Sprosses auseinander. Doch ich schweife schon wieder ab. Meinen Namen kennt ihr ja nun. Und da ich zuviel Zeit habe mit meiner Großfamilie und dem kleinen Bauernhof, fröne ich meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Schreiben. Na, nu verdreht mal nicht gleich die Augen. Ich schreibe ja kein Tagebuch oder so. Eher Briefe an das Finanzamt, der Stadtverwaltung...

O.K. natürlich nicht. Ich schreibe seid ich denken kann Geschichten. Am liebsten Fantasie. Na jedenfalls ist es jetzt endlich soweit, mein erstes eigenes Buch kommt auf den Markt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie aufgeregt ich bin. Werde euch demnächst mehr darüber berichten. Und solange es noch nicht draußen ist, schreib ich einfach über das Schreiben. Und was mir heute passiert ist.

Das glaubt ihr nicht. Bügeln war angesagt. Nach einer halben Ewigkeit muss man sich wohl oder übel ja doch mal aufraffen, wenn man nicht unbedingt in der Freikörperkultur herum rennen möchte. Nun denn, bügeln ist ja wohl nicht so schwer. Denkt ihr. Ihr habt wahrscheinlich aber auch nicht solch eine Höllenmaschine geschenkt bekommen, wie ich nun eine habe. Unscheinbar und quietschgelb, wie die Gummiente meines Sohnes, kam sie daher.

Missmutig raffte ich die 5 xxl Körbe Wäsche zusammen (Großfamilie halt) und setzte an. Doch wie weiteten sich meine Augen, als das Ding plötzlich zischend nach vorne schoss. Ein Rennauto war ein Dreck dagegen. Schreiend umklammerte ich den Griff, anstatt die zwei Dampfknöpfe loszulassen, ich Dödel. Vor lauter Schreck kamen sogar meine 4 Kinder hoch gerannt und schauten mich mit großen Augen an. Und dies mag was heißen, sieht man sonst die zwei Pubertierenden nur, wenn man das W-Lan kappt. Keuchend vor lauter Schreck, donnerte ich das hinterlistige Teil erstmal ins Eck. Warum konnten die Hersteller denn keinen Warnhinweis groß ersichtlich hinkleben? Das grenzte ja schier an Herzinfarktrisiko. Vielleicht, sollte ich dieses mal beantragen.

So, doch nun genug fürs Erste. Ich freue mich, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt. Ich sag mal, bis zum nächsten Mal.

Bis denne

Claudia

 

Ach ja, noch eines. Würde mich natürlich über paar Zeilen von euch freuen. Also ran an die Tastatur ;)

 

Kommentare: 1
  • #1

    Kurt (Sonntag, 24 April 2016 13:32)

    Schöner neuer Beitrag.
    Voll aus dem Leben. .....
    weiter so gefällt mir. ..
    LG....


Das Glück
Das Glück

Da hetzt man Tag ein Tag aus von einem Ort zum Nächsten. Ein Termin jagt den anderen. Und doch hat man immer das Gefühl nicht schnell genug zu sein. Nicht hinterher zukommen. Zu langsam, zu unperfekt, zu launisch. Unsere Umwelt zerrt von allen Seiten an uns. Wir müssen an uns arbeiten, sollen an uns arbeiten. Müssen besser sein als alle anderen. Unser Lächeln gefriert zu einem maskenhaften Dauergrinsen. Manchmal habe ich das Gefühl unter einer dichten Glocke zu sitzen und zu ersticken. Wer kennt das nicht? Natürlich müssen wir funktionieren. Wir alle, jeder Einzelne von uns. In einem System wo Zeit Geld ist und Geld so gut wie über alles gestellt wird. Frustrierend. Ich habe keine Lust mehr. Dieser ewige Terminwahnsinn macht mich reizbar und unausgeglichen. Nicht einmal mehr zu meinem geliebten Schreiben komme ich mehr. Doch damit ist jetzt Schluss. Für diesen einen Moment kack ich auf sämtliche Hausarbeit, Eselgeschrei und nervigen Steuerbelegen, welche immer noch fehlen. Ich streike. Enthusiastisch schleppe ich den Terassenstuhl mitten in den Hof unserer Pferde, lass mich drauf plumpsen und ziehe die Schuhe aus. Genüsslich bohre ich die nackten Zehe in den Staub und recke mein Gesicht in die Sonne. 

Schön...

Es ist perfekt. Bunte Kreise flimmern hinter meinen geschlossenen Lidern, Vögel singen. Sie schreien schier. Mir ist nie bewusst gewesen, dass wir so viele unterschiedliche Vögel in unserer Nachbarschaft beherbergen. Leise schnaubt Freyja, unsere Isländerstute, in mein Ohr und zaust durch meine Haare. Kurz kommt mir der Gedanke,  was wäre, wenn mir diese kleine Stute in den Kopf beißt? Albern kichere  ich und vergrabe meine Nase in das warme, samtige Ponyfell. Wie konnte ich früher nur denken, dass Pferde stinken? Es war ein heimeliger, beruhigender Duft. Selig spielten meine Zehe mit einigen kleinen Kieselsteinen. Aller Stress, alle Genervtheit war verschwunden. Ich war eins mit mir und dem Universum. Völlig im Reinen. Flow nannte man dies glaube ich. Wie lange hatte ich dieses Gefühl schon nicht mehr gehabt? Diese vollkommene Zufriedenheit? Diese halbe Stunde einfachem konzentriertem Nichtstun war erholsamer, als ein langes Wochenende und erinnerte mich wunderbar an unbeschwerte Kindheit. 

Ich ging noch ein paar Minuten barfüßig über die Wiese unserer kleinen Koppel, bedacht darauf jede noch so kleine Berührung wahrzunehmen, bevor ich mir wieder die Stiefel des Alltags überstriff. Ich hatte jetzt zwar keine Blitzerleuchtung was mein neues Buch betraf und die Wäsche war auch nicht weniger geworden, aber ich hatte einen Moment wahren Glückes gefunden. Und eines ist sicher, dies werde ich von nun an öfter tun.

Kommentare: 0

Ich bin soooo happy😊
Ich bin soooo happy😊